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Julia Roberts

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Julia Roberts - Ein amerikanischer Traum

Die US-amerikanische Schauspielerin Julia Fiona Roberts zählt seit Jahren zu den jüngeren Ikonen Hollywoods. Sie gehört auch zu den Spitzenverdienerinnen im Filmgeschäft. Für die gleichnamige Hauptrolle im Film "Erin Brockovich" (2000) erhielt sie 20 Millionen Dollar und durchbrach damit eine magische Honorargrenze für Filmschaupielerinnen. Zur Legende war sie aber schon 1990 durch die romantische Komödie "Pretty Woman" geworden. An der Seite von Richard Gere verkörperte sie in dieser modernen Variante von Aschenputtel die Prostituierte Vivian Ward, noch für die bescheidene Gage von 300.000 Dollar.

Roberts wurde am 28. Oktober 1967 in Atlanta, Georgia, als drittes Kind des Ehepaares Walter Grady Roberts und Betty Lou Bredemus geboren, das eine wenig erfolgreiche Schauspielschule leitete. Nach der Scheidung der Eltern wuchs Roberts ab 1972 in Smyrna, Georgia, bei ihrer Mutter auf. Nach der Highschool übersiedelte sie nach New York, jobbte, nahm kurze Zeit Sprach- und Schauspielunterricht und versuchte als Schauspielerin Fuß zu fassen. Mit Hilfe ihres damals erfolgreichen Bruders Eric (* 1956) bekam sie ab 1986 kleinere Filmrollen, bevor ihr 1989 ein erster Kinoerfolg in "Pizza Pizza - Ein Stück vom Himmel" ("Mystic Pizza") gelang.

Nach "Magnolien aus Stahl" ("Steel Magnolias", 1989) begann ihr komenthafter Aufstieg. Für "Pretty Woman" erhielt sie den zweiten Golden Globe und ihre erste Oscar-Nominierung. Nach den erfolgreichen Filmen "Flatliners" (1990) und "Der Feind in meinem Bett" ("Sleeping with the Enemy", 1991) nahm die äußerst fleißige Schauspielerin eine nie begründete Auszeit. 1993 meldete sie sich mit dem Thriller "Die Akte" ("The Pelican Brief") an der Seite von Denzel Washington zurück. Die Komödien "Die Hochzeit meines besten Freundes" ("My Best Friend's Wedding", 1997), "Notting Hill" (1999) und "Die Braut, die sich nicht traut" ("Runaway Bride", 1999) machten sie zu einer der herausragenden Schauspielerinnen Hollywoods. Für "Erin Brockovich" erhielt sie dann einen weiteren Golden Globe und im dritten Anlauf den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

Nach den etwas weniger erfolgreichen Filmen "The Mexican" (2001), den sie mit Brad Pitt drehte, und der Komödie "America's Sweethearts" (2001) mit Catherine Zeta-Jones und Billy Crystal, konnte sie in "Ocean's Eleven" (2001) zusammen mit George Clooney und Matt Damon vor allem international einen ihrer größten Erfolge verbuchen. Auch die Fortsetzung "Ocean's Twelve" (2004) brachte nach "Mona Lisas Lächeln" ("Mona Lisa Smile", 2003) ein herausragendes Ergebnis. Nach der Pause wegen der Geburt ihrer Zwillinge (2004) erhielt sie für ihre Rolle der Joanne Herring im respektablen "Der Krieg des Charlie Wilson" ("Charlie Wilson's War", 2007) die sechste Globe Nominierung und für "Duplicity" (2009) sogar noch eine siebte Nominierung. Seit der Geburt ihres dritten Kindes 2007 ist es aber stiller um ihre filmischen Aktivitäten geworden, und an ihre ganz großen Erfolge konnte sie seither nicht mehr anknüpfen.

Zu den Fehlentscheidungen ihrer Karriere zählten die Ablehnung der Hauptrollen in "Basic Instinct" (1992, Sharon Stone startete damit ihre Weltkarriere), "Schlaflos in Seattle" (1993, Meg Ryan übernahm die Rolle) und "Shakespeare in Love" (1998, die eingesprungene Gwyneth Paltrow erhielt den Oscar). Wegen angeblich zu hoher Gagenforderungen übernahm Sandra Bullock die Hauptrolle in "Selbst ist die Braut" (2009) und feierte damit einen Welterfolg. Julia Roberts zählt zu den zahlreichen Opfern des Gageneinbruchs ab 2009 wegen der internationalen Wirtschaftskrise, die Hollywood nicht verschonte.

Bis zu ihrer zweiten Ehe führte Julia Roberts ein bewegtes Privatleben. Unter anderem war sie 1989 mit Dylan McDermott verlobt. 1990 bis 1991 hatte sie bis zur abrupten Absage der Hochzeit eine Beziehung mit Kiefer Sutherland, und 1993 bis 1995 war sie mit dem Country Musiker Lyle Lovett verheiratet. Von 1998 bis 2001 war sie mit Benjamin Bratt liiert, bevor sie 2002 den Kameramann Daniel Moder, den Vater ihrer Kinder, heiratete. Julia Roberts hatte ihn bei den Dreharbeiten zu "The Mexican" 2000 kennengelernt.

Julia Fiona Roberts ist
eine US-amerikanische Schauspielerin

Geburtsdatum
28. Oktober 1967

Eltern
Walter Grady (†)  und Betty Lou Bredemus

Geschwister
Eric und Lisa

Familienstand
Verheiratet mit Daniel Moder

Kontakt
Julia Roberts
c/o I.C.M., 8942 WilshireBlvd.,
Beverly Hills, CA 90211, USA


Filmographie

1987 Firehouse
1988 Satisfaction
1988 Baja Oklahoma
1989 Pizza Pizza - Ein Stück vom Himmel
1989 Blood Red - Stirb für dein Land
1989 Magnolien aus Stahl
1990 Pretty Woman
1990 Flatliners
1991 Der Feind in meinem Bett
1991 Entscheidung aus Liebe
1991 Hook
1992 The Player
1993 Die Akte
1994 Nichts als Ärger
1994 Prét-á-Porter
1995 Power of Love
1996 Mary Reilly
1996 Michael Collins
1996 Alle sagen - I love you
1997 Die Hochzeit meines besten Freundes
1997 Fletchers Visionen
1998 Seite an Seite
1999 Notting Hill
1999 Die Braut, die sich nicht traut
2000 Erin Brockovich
2001 The Mexican
2001 America´s Sweethearts
2001 Ocean´s Eleven
2002 Grand Champion
2002 Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind
2002 Voll Frontal
2003 Mona Lisas Lächeln
2004 Hautnah
2004 Ocean´s Twelve
2007 Der Krieg des Charlie Wilson
2008 Zurück im Sommer
2009 Duplicity - Gemeinsame Geheimsache
2010 Valentinstag
2010 Eat, Pray, Love
2011 Larry Crowne
2011 Spieglein Spieglein - D wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen