An New Yorker Theatern sammelte er erste Erfahrungen als Schauspieler und arbeitete als Darsteller für Werbespots. Ab 1985 spielte er neben der US-Schauspielerin Cybill Sheperd die Hauptrolle in der erfolgreichen Serie „Das Model und der Schnüffler”, die vielfach prämiert wurde. Darüber hinaus hatte er eine Gastrolle in der erfolgreichen US-Serie „Miami Vice“. Doch erst 1988 gelang ihm mit „Stirb langsam“ der Durchbruch. Willis schien prädestiniert zu sein für die Rolle des ewig zynischen und lockeren Polizisten John McClane, der nur seinen eigenen Regeln folgt. Willis avancierte daher neben Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger vom erfolgreichen Action-Darsteller zum Superstar.
Bis Mitte der 90er Jahre konnte Willis, abgesehen von „Stirb langsam 2“, kaum nennenswerte Kinoerfolge verbuchen. Er versuchte erfolglos durch Komödienrollen wie „Der Tod steht ihr gut“ sein Action-Image loszuwerden. Auch die Romanverfilmung „Fegefeuer der Eitelkeiten“ und der Erotikthriller „The Color of Night“ fielen bei den Kritikern durch und waren finanzielle Misserfolge. In der Action-Komödie „Hudson Hawk“ wollte Willis sein Talent als Drehbuchautor beweisen, doch auch dieser Film floppte an den Kinokassen. 1994 entdeckte ihn Quentin Tarantino und besetzte ihn in seinem Film „Pulp Fiction“. Dafür wurde Willis von den Kritikern hochgelobt. Es folgten Kinoerfolge wie „12 Monkeys“, Luc Bessons viel prämiertes Meisterwerk „Das fünfte Element“ oder der Kassenschlager „Armageddon“. Daraufhin widmete er sich Psychothrillern wie „The Sixth Sense“ oder „Unbreakable“, für die er als Bester Schauspieler von Blockbuster Entertainment ausgezeichnet wurde. Es folgten Kinoerfolge wie die Komödie „Banditen!“ und das Kriegsdrama „Das Tribunal“ in den Jahren 2001 bis 2002.
Immer stärker engagierte er sich nun für seine Firma Cheyenne Enterprise, die Produktionsfirma von u.a. “Das Tribunal”, die er mit seinem ehemaligen Agenten Arnold Rifkin gegründet hatte. 2005 schlüpfte er erneut in die Rolle des Cops, doch diesmal in der Comicverfilmung „Sin City“ von Robert Rodriguez. Mit „Stirb langsam 4.0“ und seinem Alters ego, Haudegen John McLane schaffte er nun auch den Geschmack der jüngeren Action-Fans zu treffen. Es folgten kommerzielle Erfolge mit „Surrogates – Mein zweites Ich“ oder „Cop out – Geladen und entsichert“.
Bruce Willis zählte in den letzten Jahren zu den meistgefragten und bestbezahlten Schauspielern in Hollywood. So erhielt er im Jahre 2006 einen heißbegehrten Stern auf dem Hollywood Boulevard. Auch privat scheint er sein Glück gefunden zu haben. Beim Sundance Filmfestival 2008 in Utah stellte Willis der Öffentlichkeit seine Lebensgefährtin, das Fotomodell Emma Heming, vor. Er heiratete sie 2009 in Gegenwart seiner Exfrau Demi Moore und den gemeinsamen Töchtern, die an den Feierlichkeiten in der Karibik teilnahmen.
Bruce Willis ist
Schauspieler, Filmproduzent, Komponist und Drehbuchautor
Geburtsdatum
19. März 1955 in Idar-Oberstein
Eltern
Marlene und David Willis
Geschwister
Florence, David, Robert
Familienstand
Verheiratet mit Emma Hemming
Kontakt
c/o Creative Artists Agency
9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA
Filmographie
| 1980 | Die erste Todsünde |
| 1980 | Ein Guru kommt |
| 1982 | The Vedict |
| 1987 | Blind Date |
| 1988 | Sunset – Dämmerung in Hollywood |
| 1988 | Stirb langsam |
| 1988 | The Return of Bruno |
| 1989 | Kuck mal, wer da spricht! |
| 1989 | Zurück aus der Hölle |
| 1990 | Fegefeuer der Eitelkeiten |
| 1990 | Stirb langsam 2 |
| 1990 | Kuck mal, wer da spricht 2 |
| 1991 | Tödliche Gedanken |
| 1991 | Hudson Hawk |
| 1991 | Billy Bathgate |
| 1991 | Last Boy Scout |
| 1992 | Der Tod steht ihr gut |
| 1992 | The Player |
| 1993 | Loaded Weapon 1 |
| 1993 | Tödliche Nähe |
| 1994 | Color of Night |
| 1994 | Nobody´s Fool |
| 1994 | Pulp Fiction |
| 1994 | North – Eltern, nein danke! |
| 1995 | 12 Monkeys |
| 1995 | Four Rooms – Silvester in fremden Betten |
| 1995 | Stirb langsam: Jetzt erst recht |
| 1996 | Last Man Standing |
| 1996 | Beavis und Butt-Head machens in Amerika |
| 1997 | Das fünfte Element |
| 1997 | Der Schakal |
| 1997 | Verrückt nach dir |
| 1998 | Armageddon |
| 1998 | Das Merury Puzzle |
| 1998 | Ausnahmezustand |
| 1999 | An deiner Seite |
| 1999 | Breakfast of Champions |
| 1999 | The Sixth Sense |
| 2000 | Keine halben Sachen |
| 2000 | The Kid – Image ist alles |
| 2000 | Unbreakable |
| 2001 | Banditen! |
| 2002 | Das Tribunal |
| 2002 | Grand Champion |
| 2003 | Tränen der Sonne |
| 2003 | 3 Engel für Charlie – Volle Power |
| 2004 | Keine halben Sachen 2 |
| 2004 | Ocean´s Twelve |
| 2005 | Hostage – Entführt |
| 2005 | Sin City |
| 2006 | Ab durch die Hecke (Stimme) |
| 2006 | Lucky Number Slevin |
| 2006 | Alpha Dog – Tödliche Freundschaften |
| 2006 | 16 Blocks |
| 2006 | Fast Food Nation |
| 2007 | Verführung einer Fremden |
| 2007 | Stirb Langsam 4.0 |
| 2007 | Planet Terror |
| 2007 | Astronaut Farmer |
| 2007 | Inside Hollywood |
| 2008 | Lange Beine, kurze Lügen |
| 2009 | Surrogates |
| 2010 | Cop Out – Geladen und entsichert |
| 2010 | The Expendables |
| 2010 | R.E.D – Retired. Extremly. Dangerous |






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