Favorit bei der diesjährigen Vergabe der Oscars am 27. Februar im Kodak Theatre von Los Angeles ist für Kino-Vorschau der große Gewinner des Golden Globes: „ The Social Network“ von David Fincher. Der Regisseur von „Fight Club“ und „Seven“ hat die Geschichte des Facebooks Erfinders Mark Zuckerbergs fulminant, aber nicht immer faktentreu in Szene gesetzt. Schärfster Herausforderer dürfte das Historiendrama The King´s Speech sein. Mit zwölf Nominierungen (vier mehr als das Facebook-Biopic) geht der Film von Erfolgsproduzent Harvey Weinstein über den stotternden König von England ins Rennen. Als George VI. dürfte Hauptdarsteller Colin Firth seine Dankesrede schon geschrieben haben. Sein schärfster Widerpart Oscarpreisträger Javier Bardem brilliert jedoch als Krebskranker in „Biutiful“. Der neueste Geniestreich von Alejandro González Inárritu (Amores Perros, 21 Gramm, Babel) wurde als bester ausländischer Film nominiert. Bei den Frauen könnte trotz Nicole Kidman der Oscar an den„Black Swan“ Natalie Portman gehen. Außenseiterchance im Kampf um den besten Film des Jahres räumt Kino-Vorschau der schwarzhumorigen Neuverfilmung von John Waynes „Der Marshall“ „True Grit“ von Joel und Ethan Coen ein. Für „No Country for old men“ heimsten die Brüder 2008 überraschend die drei Hauptpreise ein. Wie oft der Ballettfilm „Black Swan“, der Boxfilm „The Fighter“ mit Batman Christian Bale, die Tragikkomödie „The Kids Are All Right“, der Animationsfilm „Toy Story 3“ oder Danny Boyles Bergsteigerdrama 127 „Hours“ sich über einen Oscar freuen dürfen, bleibt bis zum Öffnen des Umschlags während der Verleihung spannend. Der komplexe Traum-Thriller „Inception“ von Christopher Nolan dürfte wenn überhaupt bloß einen Nebenpreis erhalten. Möglicherweise wird ja der Soundtrack von Hans Zimmer ausgezeichnet.

Außer einer Nominierung für den besten animierten Kurzfilm „Der Grüffelo“ gingen deutsche Filmproduktionen in diesem Jahr leer aus. Einen Oscar für den besten ausländischen Film wie „Das Leben der Anderen“ oder für die Produktion des kürzlich verstorbenen Bernd Eichinger „Nirgendwo in Afrika“ wird es in diesem Jahr also nicht geben.
Bei der letzten Oscar Verleihung war das Antikriegsdrama „Tödliches Kommando – Hurt Locker“ von Kathryn Bigelow mit sechs Trophäen der große Gewinner. Kino-Vorschau in Erinnerung geblieben sind aber auch die neun Nominierungen für „Avatar“ und den Oscar für Christoph Waltz in „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino.
Aber entscheidet doch selbst! Kino-Vorschau hält zahlreiche Oscar nominierte Trailer für Euch bereit:











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