Die besten Vampirfilme
Infos zu Die besten Vampirfilme
Angesichts des Hypes um die Twilight-Saga, vgl die Kino Vorschau Herbsthighlights 2011, erlebt das Kino und Fernsehen eine Renaissance der Vampirfilme, anderer Prägung als etwa in den legendären Dracula Verfilmungen mit Christopher Lee. Seit jeher waren Tod und Erotik der Quell vieler Kinofilme. Denn die besten Vampirfilme nähren sich stets aus Romantik und Tragödie. Gerade dieser Mix aus Spannung des Vergänglichen und der unmöglichen Liebe bewirken, dass diese Fantasymärchen, immer wieder das Blut der Kinozuschauer schneller schlagen lassen.
Einer der lustigsten und besten Vampirfilme ist Roman Polanskis Tanz der Vampire. Wie so oft, ist nicht nur der Vampir selbst auf der Suche nach einem „Opfer“. Wer erinnert sich nicht an den homosexuellen Vampir, dem der schüchterne Polanski nur knapp entkommen kann. Vielmehr wecken auch die schönen Untoten sexuelle Begehrlichkeiten. Der Vampir ist der Inbegriff des verbotenen Fremden, nach dem sich das Opfer insgeheim sehnt. Statt eines vermeintlichen Happy-Ends bringen die beiden tollpatschigsten Vampirjäger der Filmgeschichte, das Böse in Gestalt der bezaubernden Sharon Tate erst mit in die Welt.
Francis Ford Coppolas (Der Pate, vgl. Die besten Gangsterfilme, Männerfilme) bildgewaltige Version von Bram Storkers Dracula ist wohl der erotischste Vampirfilm aller Zeiten. Erst soll Keanu Reeves (Matrix) von einer Horde bezaubernder „Vampirinnen“ im transsilvanischen Schloss Draculas verführt werden. Später verfällt seine Verlobte Winona Ryder zusehends „Schwerenöter“ Dracula und ist dem Ewig-Geliebten nur mithilfe von Vampirjäger van Helsing zu entreißen.
Einer der besten Vampirfilme, Interview mit einem Vampir von Neill Jordan (unbedingt ansehen Crying Game), geht sogar noch weiter. Am Beispiel des zweifelnden Brad Pitt offenbart der Bestseller von Anne Rice das Seelenleid des Vampirs angesichts eines ewigen, einsamen Lebens voll unerfüllbarer Sehnsucht.
Außer den erotischen Vampirfilmen gibt es auch jede Menge Action-Vampirfilme, von denen die meisten lediglich den Inhalt haben, so viele Vampire wie möglich zu zerstören. „Lasst uns ein paar Vampire töten“, lautet folglich George Clooneys Schlachtruf in From Dusk till Dawn. Das FBI in seinem Nacken verschlägt es ihn und seinen durchgeknallten Bruder Quentin Tarantino (Pulp Fiction) in eine mexikanischen Spelunke voller Untoten inklusive einer sterbensschönen Schlangenbeschwörerin (Selma Hayek). In einem der besten, weil groteskesten Vampirfilme kämpft der tätowierte sexiest man alive an der Seite von Priester Harvey Keitel mit Weihwasser gefüllten Kondomen und Wasserpistole, sowie einer Schlagbohrmaschine bis der Morgengrauen die Vampire explodieren lässt.
Ein weiterer sehenswerter Vampirfilme ist der komplexe, russische Fantasythriller Wächter der Nacht. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, kann leicht durch einen Fluch aus dem Gleichgewicht geraten.
Ob hingegen die obsessive Vampirjagd eines Priesters in dem postapokalyptischen Streifen Priest oder Fright-Night mit dem bösen Vampirnachbar Colin Farrell, in Zukunft zu den besten Vampirfilmen gezählt werden dürfen, bleibt abzuwarten.
Bildergalerie zum aktuellen Twilight: Breaking Dawn Film



















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