Die besten Männerfilme aller Zeiten
Infos zu Die besten Männerfilme aller Zeiten
Was gibt es schöneres als mit ein paar Kumpels die Heimkinoanlage zum Glühen zu bringen? Okay, mir fällt etwas ein – aber Frauen sind bei einem Männerabend außen vor. Was sind für Euch die besten Männerfilme? Actionfilme mit Nicolas Cage (aktuell bei Kino-Vorschau mit „Drive Angry“), Jason Statham („The Mechanic“), Sci-Fi wie („Transformers 3“) oder eine Komödie wie „Hangover“.
Zu der Auswahl der besten Männerfilme für Kino-Vorschau gehört zweifellos „Fight Club“ - der Klassiker von David Fincher („The Social Network“ und „Seven“) über die „kontroverseste Männerfreundschaft“ der Filmgeschichte. Softie Edward Norton und Macho Brad Pitt, in einer seiner fiesesten Rolle, geben Tipps zur Seifenherstellung und der passenden Ikea-Einrichtung. Dass Fight-Club ein knallharter Streifen über Schizophrenie sein soll, hält der Zuschauer am Ende für die abstruseste Verschwörungstheorie.
Ebenfalls ein Geniestreich, wenigstens für seine zahlreichen Fans ist „The Big Lebowski“ von Ethan und Joel Coen („True Grit“). Zugegeben der schwarze Humor der Brüder ist gewöhnungsbedürftig! Dass der abstruse Streifzug des Alt-Hippies und Bowlers Jeff Bridges allerdings eine Hommage an den Bogart-Klassiker „The Big Sleep“ sein soll, bleibt wohl den meisten ein Geheimnis.
Zu den besten Männerfilmen zählt auch „Stirb langsam 4.0“ - das bislang letzte Duell des New-Yorker Cops John McClane gegen übermächtige Terroristen („Die Hard 24/7“ soll in Arbeit sein). Nachdem Bruce Willis im Alleingang ein Hochhaus, einen Flughafen und New York von Terroristen gesäubert hat, muss er im 4. Teil ganz Amerika vor dem Computeroverkill retten. Ohne die Hilfe eines jungen Hackers wäre sein Kampf gegen die Cyberterroristen diesmal wohl aussichtslos.
Getoppt wird „Stirb langsam“ an Tempo derzeit nur von der Jason-Bourne-Reihe (Bourne Identität – Verschwörung – Ultimatum). Die Suche von Ex-Agent und Killermaschine Matt Damon nach seiner Identität hat selbst die Macher von James Bond zum Umdenken bewegt. Vor Jason Bourne wäre ein 007-Agent wie in „Casino Royale“ und „Quantum Trost“ unvorstellbar. Unübertroffen beispielsweise ist die Verfolgungsjagd in „Bourne-Ultimatum“ über die Dächer von Tanger. Genial ist auch die Wahl von Bournes Gegenspieler: Böse Typen im Dienst des amerikanischen Geheimdienstes.
Mein persönlich bester Männerfilm ist „Reservoir Dogs“ - das Debüt von Quentin Tarantino („Pulp Fiction“, „Inglourious Basterds“). Ein Film ohne jegliche Frauenrolle. Alleine wie die Gangster über Madonnas „Like a virgin“ philosophieren, ist stilbildend für viele Filme. Unvergesslich in dem Kammerspiel über das Fiasko eines Juwelenraubs sind Michael Madsens Folter und das 90-minütige Sterben des angeschossenen Undercoverpolizisten Tim Roth. Ebenfalls nichts für Feingeister, aber für Filmliebhaber sind die beiden Comicverfilmungen von Frank Miller „Sin City“ und „300“. Trotz immens hoher Gewaltdichte und noch höherer Leichenrate bestechen beide nicht bloß durch die beeindruckende Optik.
„Der Pate“ ist zweifellos die Mutter aller Mafiafilme. So gütig wie der Godfather Schauspielerlegende Marlon Brando wirkt, so unnachgiebig ist er zu seinen Feinden. Noch kompromissloser ist nur sein Sohn Al Pacino, der nach dem Mordanschlag auf seinen Vater die Familiengeschäfte der Corleones übernimmt. Auch wenn der Pate fast 40 Jahre auf dem Buckel hat, bleiben nicht nur der abgetrennte Pferdekopf und die Ermordung von Luca Brasi jedem in Erinnerung. Weitere Gangsterfilme wie „The Untouchables“, „Good Fellas“ und „Es war einmal in Amerika“ gehören zweifellos ebenfalls zu besten Männerfilmen aller Zeiten.


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