Die besten Gangsterfilme
Infos zu Die besten Gangsterfilme
Schöne Frauen und noch mehr Kohle, so suggerieren selbst die besten Gangsterfilme, kann sich jeder mit brutaler Gewalt aneignen. Exzessive Gewaltdarstellungen wie in Scarface schrecken die Zuschauer dabei nicht ab. Vielmehr sind sie unerlässlicher Bestandteil eines Genres, dessen schöner Schein nichts mit der Wirklichkeit gemein hat.
Am besten veranschaulicht dies einer der besten Gangsterfilme Good Fellas von Martin Scorsese. Nach drei Jahrzehnten in der Mafia herrscht in Ray Lliottas Leben nach seinem Ausstieg sitzt er nur vor der Glotze in der ersten Reihe. Natürlich mit von der Mafia-Partie war Hollywoods Vorzeigegangster Robert de Niro. Wer erinnert sich nicht an seinen sadistischen Al Capone in The Untouchables. Einem knallharten Duell zur Zeiten der Prohibition mit einem genialen Sean Connery, der Kevin Costner lehrt, dass man, will man die Bösen schnappen, sich die Hände blutig machen muss. Oder an den überpotenten Noodles, der in dem komplexen Epos Sergio Leones Es war einmal in Amerika mit seinen Jugendfreunden vor keiner Gewalttat zurückschreckt und doch von seinem Freund und Partner James Woods aufs Kreuz gelegt wird. Und natürlich konnte auch nur de Niro den jungen Godfather Marlon Brando in der Pate, vgl. die besten Männerfilme spielen. Weitere sehenswerte Gangsterfilme mit Robert de Niro sind Heat, Casino, sowie frühe Werke von Martin Scorsese. In dessen Gangs of New York oder Departed zeigt Leonardo di Caprio zu viel Gefühl. Letzterer ist das Remake des besten Gangsterfilms aus Hongkong Internal Affairs.
Seit den Kultfilmen Reservoir Dogs und Pulp Fiction boomen Gangsterfilme jenseits von Prohibition und Mafia mit manchmal zu viel schwarzem Humor. Beeinflusst wurde Quentin Tarantino u.a. von den besten Gangsterfilmen der französischen Nouvelle Vague wie Außer Atem oder Jean-Pierre Melvilles Der Teufel mit der weißen Weste, sowie John Woos Killertrilogie. Gangster fragen sich seitdem, welchen Burger sie lieber essen und philosophieren anschließend über Gott und die Welt. Sie reden wie ein Maschinengewehr. Nur nicht über Probleme, die lösen sie nicht nur in Sin City mit der Knarre. Denn keiner von ihnen, weiß was das Wort Ehre für den eiskalten Killer Alain Delon bedeutet hat. Trotzdem oder gerade deswegen darf man keinem von ihnen trauen - alle sind und bleiben die üblichen Verdächtigen. Krüppel, die Lesben in Bound und selbst unschuldig wirkende Kinder greifen zur Gewalt. Wie in einem der besten Gangsterfilme der etwas anderen Art – City of God. In den Vororten Rio de Janeiros angesiedelt, ist im Kampf um Drogen jeder sich selbst der nächste - und eine Bande achtjähriger Jungen eine Horde potenzieller Mörder.


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